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Warum auf Messeständen so viele Bildschirme langweilen

25. August 20268 Min. Lesezeit

Auf jeder Messe steht dieselbe Szene: ein großes Display, darauf ein Imagefilm in Endlosschleife, davor niemand. Die Fläche hat Geld gekostet, der Film hat Geld gekostet, und beides zusammen erzeugt genau nichts. Dabei liegt der Unterschied zwischen Deko und Publikumsmagnet oft nur in einer Frage: Kann der Besucher etwas damit machen?

Das Handy ist schon da

Jeder Messebesucher trägt einen Computer mit Kamera, Tastatur und Bildschirm in der Tasche. Man muss ihn nur einladen, ihn zu benutzen. Genau das machen unsere Module: Am Stand hängt ein QR-Code, der Besucher scannt ihn, und sein Handy wird zum Eingabegerät für die große Fläche. Kein Download, kein Konto, keine Registrierung - der Browser genügt.

Was danach passiert, hängt vom Modul ab. Beim Fotoscreen erscheint das eigene Foto Sekunden später auf der LED-Wand. Beim Voting wachsen die Balken zur Frage des Ausstellers. Beim Buzzerquiz wird das Handy zum Buzzer, und um den Stand herum bildet sich eine Traube von Zuschauern.

Warum das Ganze ohne Internet läuft

Wer schon einmal auf einer Messe versucht hat, sich ins Hallen-WLAN einzuwählen, kennt das Problem: Zehntausend Menschen, ein Netz, und ausgerechnet in der Stoßzeit geht nichts mehr. Eine Aktion, die von der Internetverbindung abhängt, fällt genau dann aus, wenn der Stand voll ist.

Deshalb bringt jedes Modul sein eigenes Netz mit. Ein kleiner Reiserouter für rund dreißig Euro spannt ein WLAN auf, der Mini-PC am Display ist gleichzeitig der Server, und die Handys der Besucher hängen direkt daran. Dieses Netz braucht keine Internetverbindung - es verbindet nur die Geräte am Stand miteinander. Aufbauzeit: fünf Minuten.

  • Keine Abhängigkeit vom Messe-WLAN und keine Ausfälle zur Stoßzeit
  • Keine laufenden Serverkosten, weil nichts in einer Cloud rechnet
  • Kein Konto und keine App-Installation für die Besucher
  • Funktioniert genauso im Bergasthof ohne Empfang wie in der Messehalle

Der Datenschutz-Vorteil, der Verkaufsgespräche entscheidet

Sobald Besucherfotos oder Kontaktdaten im Spiel sind, kommt die Frage nach der Datenverarbeitung. Bei Cloud-Diensten beginnt dann die Suche nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag, dem Serverstandort und der Löschfrist. Bei uns ist die Antwort ein Satz: Die Daten liegen auf dem Rechner am Stand und verlassen ihn nie.

Fotos bleiben als Dateien auf dem Mini-PC. Erfasste Kontakte landen in einer lokalen Datei, die der Aussteller am Abend als Tabelle exportiert. Nach der Messe wird der Ordner gelöscht - fertig. Das ist kein juristischer Trick, sondern schlicht die Architektur: Es gibt gar keinen Ort, an den die Daten abfließen könnten.

Der stärkste Datenschutz ist der, den man nicht erklären muss, weil die Daten das Haus nie verlassen.

Für wen wir das eigentlich bauen

Unsere Kunden sind selten die Aussteller selbst, sondern die, die Messestände und Events ausstatten: Messebauer, Eventausstatter, Dry-Hire-Firmen und Veranstaltungstechniker. Sie haben die Displays, die LED-Wände und die Kundenbeziehung - was ihnen fehlt, ist der Inhalt, der auf der Fläche läuft.

Deshalb sind alle Module White-Label: Farben, Logo, Schriften und Texte werden pro Kunde getauscht, und auf Wunsch taucht unser Name nirgends auf. Der Messebauer vermietet das Modul unter seinem eigenen Namen zusammen mit der Hardware - und hat plötzlich ein Angebot, das seine Konkurrenz nicht hat. Die passende Technik kommt bei Bedarf über unseren Partner Servus Medientechnik dazu, der seit über 25 Jahren Veranstaltungen und Filmproduktionen ausstattet.

Welches Modul für welchen Zweck

  • Der Stand soll voller aussehen: Fotoscreen oder Fotomosaik - beide füllen die Fläche im Lauf des Tages mit echten Besuchern
  • Es geht um Meinungen und Daten: Voting, Wortwolke oder Schätzfrage
  • Es sollen Kontakte entstehen: Leadstation, gern gekoppelt mit dem Glücksrad als Gegenleistung
  • Es soll voll werden am Stand: Buzzerquiz oder Reaktionsduell, die beiden Publikumsmagnete
  • Zwischen den Aktionen soll etwas laufen: Signage-Playlist, umschaltbar per Tablet
  • Es gibt eine Bühne oder Moderation: Fragenwand fürs Publikum, Showpanel für die Regie

In der Praxis laufen selten Module allein: Fotoscreen tagsüber, dazu die Leadstation am Empfangstresen, abends der Zeitraffer des ganzen Tages. Das Showpanel schaltet zwischen allem um, ohne dass jemand am Rechner herumklicken muss.

Ihr stattet Messestände oder Events aus und wollt die Module unter eurem Namen anbieten? Schreib uns kurz, welche Flächen ihr bespielt: hallo@caz.de.

Bastian Portes

Bastian Portes

Gründer & CEO, CAZ Labs

Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.

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