Warum auf unserer Software euer Logo steht
Auf den meisten Modulen, die wir bauen, steht am Ende nicht unser Name. Das ist keine Bescheidenheit, sondern das Geschäftsmodell: Wir sind der Hersteller, nicht der Anbieter am Markt. Verkauft und vermietet werden die Module von denen, die ohnehin schon auf der Messe stehen.
Wer unsere Kunden wirklich sind
Der Aussteller, dessen Besucher am Ende Fotos auf die LED-Wand schicken, ist selten unser Vertragspartner. Zwischen ihm und uns steht in der Regel ein Messebauer, ein Eventausstatter, eine Dry-Hire-Firma oder ein Veranstaltungstechniker. Diese Betriebe haben drei Dinge, die wir nicht haben: die Kundenbeziehung, die Hardware und die Leute vor Ort.
Was ihnen oft fehlt, ist der Inhalt für die Fläche, die sie ohnehin vermieten. Eine LED-Wand kann jeder mieten - der Unterschied entsteht durch das, was darauf passiert. Genau diese Lücke füllen unsere Module.
Eine LED-Wand kann jeder mieten. Was Besucher stehenbleiben lässt, ist das, was darauf läuft.
Was White-Label bei uns konkret heißt
- Farben, Logo, Schriften und Texte werden pro Kunde getauscht - das Modul sieht aus wie das Produkt des Ausstellers oder wie eures
- Auf Wunsch erscheint unser Name an keiner Stelle: nicht auf dem Screen, nicht im Browser der Besucher, nicht in der Verwaltung
- Zu jedem Modul gibt es das Erklärvideo in zwei Fassungen - eine mit unserem Branding und eine neutrale, die ihr auf eure eigene Website stellen könnt
- Der Katalog aller Module existiert ebenfalls als neutrale Fassung für eure Angebotsmappe
Anders gesagt: Gegenüber dem Aussteller seid ihr der Anbieter. Wir stehen dahinter und sorgen dafür, dass die Software läuft.
Warum das für beide Seiten aufgeht
Für uns ist die Rechnung einfach: Wir sind ein kleines Entwicklerteam in Oberbayern und haben weder Außendienst noch Lager noch Monteure. Über Partner erreichen unsere Module hundert Messen, die wir selbst nie beliefern könnten.
Für den Messebauer sieht die Rechnung so aus: Eine vergleichbare Einzelanfertigung kostet am Markt zwischen 5.000 und 12.000 Euro pro Messe - entwickelt für einen einzigen Einsatz, mit allen Risiken einer Erstinstallation und dem Zeitdruck, den eine Neuentwicklung vor einem festen Messetermin bedeutet. Unsere Module gibt es ab 1.900 Euro pro Messe, fertig entwickelt, erprobt und in Minuten startklar. Dazwischen liegt die Marge, und dazwischen liegt vor allem: kein Entwicklungsrisiko.
Dazu kommt der Punkt, der im Angebot gut aussieht: Ihr könnt ab sofort etwas anbieten, das die Konkurrenz nicht hat - ohne eine Zeile Code selbst zu verantworten.
Wo die Grenzen liegen - und was wir nicht tun
Damit das Modell trägt, gehört auch das Gegenteil dazu. Wir treten am Markt nicht als Vermieter von LED-Wänden auf und machen unseren Partnern keine Konkurrenz bei ihren eigenen Kunden. Wenn ein Aussteller direkt bei uns anfragt und in eurer Region sitzt, geben wir die Anfrage weiter - das ist keine Nettigkeit, sondern die Voraussetzung dafür, dass Partner uns überhaupt vertrauen.
Umgekehrt sagen wir auch ehrlich, wenn ein Modul für ein Event nicht taugt. Ein Buzzerquiz auf einem Kongress mit Vortragsprogramm stört mehr, als es hilft. Ein Fotomosaik lohnt sich erst ab einer gewissen Besucherzahl, sonst bleibt das Motiv den ganzen Tag halb leer. Solche Einschätzungen bekommt ihr von uns vorher, nicht in der Nachbesprechung.
Wie eine Zusammenarbeit anfängt
Meistens mit einer einzelnen Messe. Ihr habt einen Kunden mit einer Fläche und einer vagen Vorstellung, wir schlagen ein oder zwei passende Module vor, ihr bietet sie unter eurem Namen an. Läuft es gut, kommt beim nächsten Mal das nächste Modul dazu. Es gibt keine Jahresverträge, keine Mindestabnahme und keine laufenden Gebühren - jede Messe wird einzeln beauftragt und einzeln berechnet.
Die Technik kommt auf Wunsch über unseren Partner Servus Medientechnik dazu, der seit über 25 Jahren Veranstaltungen und Filmproduktionen ausstattet - oder ihr stellt eure eigene, was der Normalfall ist, wenn ihr ohnehin Displays im Lager habt.
Ihr stattet Messestände oder Events aus und wollt die Module unter eurem Namen anbieten? Schreibt kurz, welche Flächen ihr bespielt - wir melden uns mit einem Partnerangebot: hallo@caz.de.
Bastian Portes
Gründer & CEO, CAZ Labs
Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.