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Lieferando-Alternative ohne Provision: was eine faire Lieferplattform kosten darf

24. August 20266 Min. Lesezeit

Rechne einmal nach, was dein Lieferportal dich wirklich kostet. Nicht in Prozent, sondern in Euro. Bei 5.000 Euro Lieferumsatz im Monat und einer Provision von 13 Prozent sind das 650 Euro. Bei 30 Prozent sind es 1.500 Euro. Jeden Monat. Auch von den Stammkunden, die sowieso bei dir bestellt hätten.

Genau deshalb bauen wir fairliefern - eine neue Lieferplattform für lokale Restaurants, die nichts vom Umsatz nimmt.

Das Problem ist nicht die Plattform, sondern das Preismodell

Gegen Lieferportale ist grundsätzlich nichts zu sagen. Sie bringen Sichtbarkeit und Bestellungen. Das Problem ist die Umsatzbeteiligung: Sie wächst mit deinem Erfolg, obwohl der Aufwand der Plattform pro Bestellung gleich bleibt.

Besonders bitter wird es bei Bestandskunden. Wer dein Restaurant kennt und ohnehin dort bestellt, wird trotzdem über die Plattform abgerechnet. Du zahlst also Vermittlungsgebühr für Gäste, die du längst selbst gewonnen hast.

Eine Vermittlungsgebühr für Stammkunden ist keine Vermittlung mehr. Es ist eine Umsatzsteuer, die ein Privatunternehmen erhebt.

Der Ansatz: feste Monatspauschale statt Prozente

Bei fairliefern zahlt das Restaurant eine feste Monatspauschale ab 99 Euro - unabhängig davon, wie viel bestellt wird. Wer mehr verkauft, zahlt nicht mehr. Der Betrag ist planbar wie Miete oder Versicherung und taucht in jeder Kalkulation als feste Größe auf, nicht als Anteil an jedem Gericht.

Die Rechnung ist schnell gemacht: Ab wenigen hundert Euro Lieferumsatz im Monat ist eine Pauschale günstiger als jede Provision. Und je besser das Geschäft läuft, desto größer wird der Unterschied.

Was sonst noch anders ist

  • Das Geld der Kunden geht direkt an das Restaurant, nicht über ein Sammelkonto der Plattform
  • Ausgeliefert wird weiterhin vom Restaurant mit eigenen Fahrern - wir bauen die Bestellplattform, nicht die Logistik
  • Die Kundendaten gehören dem Restaurant, nicht der Plattform
  • Monatlich kündbar, keine Knebelverträge

Warum wir bewusst langsam starten

Eine Lieferplattform mit drei Restaurants nützt niemandem - weder den Gästen noch den Wirten. Deshalb starten wir gezielt in einer Stadt und mit einer überschaubaren Zahl von Restaurants gleichzeitig, statt bundesweit halbleere Listen zu produzieren.

Konkret heißt das: Wir sammeln zuerst Interessenten. Wenn in einer Stadt genug Restaurants zusammenkommen, gehen wir dort gemeinsam live. Wer sich früh vormerken lässt, ist von Anfang an dabei und redet mit, wie die Plattform aussehen soll.

Für wen sich das lohnt

Am meisten profitieren Restaurants, die ohnehin selbst ausliefern und einen festen Stamm an Bestellkunden haben - Pizzerien, Asia-Küchen, Burger-Läden, griechische und italienische Restaurants. Genau die Betriebe, bei denen die Provision am stärksten wehtut, weil die Margen im Liefergeschäft ohnehin dünn sind.

Du hast ein Restaurant mit Lieferservice? Lass dich unverbindlich vormerken auf fairliefern.de - wir melden uns, sobald wir in deiner Stadt starten.

Bastian Portes

Bastian Portes

Gründer & CEO, CAZ Labs

Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.

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