Ein Film von CAZ Labs
Der Automat in der Wüste
Eine Münze rein, und heraus kommt eine Kuh mit Bildschirmfell. Sie gibt Milch, die selig macht - und die fertigen Websites zaubert sie einfach neben sich in den Sand. Alle identisch, versteht sich. Das Muh gibt es nur mit Ton.

So macht man das nicht - aber warum eigentlich?
Vorweg, ganz ehrlich: Für den Verein, das Hobbyprojekt oder den ersten Test einer Idee reicht ein Baukasten völlig - wir raten Leuten regelmäßig von uns ab. Aber wenn die Website Kunden bringen soll, zeigt der Automat seine drei Grenzen:
1. Was für alle gleich ist, findet niemand
Google und die KI-Suchen belohnen das, was es nur einmal gibt: eigene Inhalte, eigene Struktur, echte Substanz. Eine Vorlage, die tausendfach im Netz steht, ist für Suchmaschinen im Wortsinn nichts Neues.
2. Der erste Sonderwunsch ist das Ende
Online-Buchung mit Sonderregeln, Anbindung an die Warenwirtschaft, ein Ablauf, den es nur in deinem Betrieb gibt: Ein Baukasten kann, was er kann - und keinen Millimeter mehr.
3. Die Milch
Der Baukasten fühlt sich nach Fortschritt an: in einer Stunde fertig, sieht ordentlich aus. Das gute Gefühl ist echt - nur die Wirkung fehlt. Fertig in einer Stunde fühlt sich gut an. Sichtbar in einem Jahr wäre gut gewesen.
Die ausführliche Fassung mit allen Argumenten steht im Artikel Baukasten oder Handwerk? - und wie der Film entstanden ist, erzählt das Making-of unserer KI-Filme. Außerdem im Kino: Der Wunschfresser.
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