Wir machen unsere Werbefilme mit KI — hier ist das Werkzeug
Werbung: Dieser Artikel enthält Partnerlinks zu Higgsfield(Werbung). Schließt du dort ein Abo ab, bekommen wir eine Provision. Am Preis ändert das für dich nichts, und geschrieben hätten wir denselben Text auch ohne — wir bezahlen das Werkzeug seit Monaten selbst.
Die häufigste Frage zu unseren Filmen ist nicht, wer das gedreht hat, sondern womit. Also die ehrliche Antwort mit allem, was dazugehört: Elf Folgen Gary & Linda, das Making-of dazu, Der Wunschfresser und Der Automat in der Wüste sind mit Higgsfield(Werbung) entstanden. Kein Studio, keine Schauspieler, keine Drehgenehmigung. Ein Rechner, ein Abo und viele verworfene Versuche.
Was das Werkzeug tatsächlich macht
Man schreibt einen Text und bekommt fünfzehn Sekunden Film zurück. Bild und Ton in einem Durchgang, mit gesprochenem Dialog und Geräuschen. Man kann Referenzbilder anhängen, damit dieselbe Figur in der nächsten Folge wieder gleich aussieht — das ist der Punkt, an dem aus einzelnen Clips eine Reihe wird. Ein Durchgang dauert wenige Minuten. Die ersten fünf sind meistens Ausschuss.
Der Rest ist Schreiben. Unsere Prompts sind eine Seite lang: Kameraposition, Raumbeschreibung als Inventarliste, ein fester Block pro Figur, die Szene in Abschnitten von zwei bis drei Sekunden, zum Schluss eine Zeile zum Ton. Das klingt nach viel Aufwand. Es ist der Unterschied zwischen einem brauchbaren Take und fünfzehn Sekunden Kunstnebel.
Was zuverlässig funktioniert
- Menschen, die gehen, stehen und reden. Der sicherste Fall überhaupt: eine feststehende Kamera, zwei Personen, ein Satz. Das kommt fast immer brauchbar zurück.
- Praktische Effekte. Rauch, Funken, ein Sprühnebel, eine Explosion aus einem Gerät. Alles, was eine echte Crew mit einer Nebelmaschine machen würde, macht die KI überzeugend mit.
- Stillstehende Bilder mit einem Ereignis. Ein vollgesponnenes Büro, ein roter Streifen auf dem Asphalt, ein Surfbrett im Türrahmen. Ein starkes Bild plus eine Bewegung schlägt jede komplizierte Handlung.
- Wiedererkennbare Figuren über Folgen hinweg. Mit Referenzbild und einem wörtlich gleichbleibenden Beschreibungsblock sitzen dieselben zwei Gesichter auch in Folge elf noch.
Was zuverlässig scheitert
Das ist der Teil, den die Werbevideos der Anbieter nicht zeigen — und der teurer ist als das Abo, weil jeder Fehlversuch Guthaben kostet:
- Fahrzeuge in Bewegung. Unsere größte Fehlerquelle. Ein Auto fährt rückwärts von allein ins Bild, jemand steigt durch die Karosserie aus und steht anschließend im Motorblock. Wir haben eine ganze Folge deswegen aufgegeben.
- Mehr als zwei Dialogzeilen. Ab der dritten wird der Text umgeschrieben, verkürzt oder mittendrin abgeschnitten. Ein Satz pro Folge ist bei uns keine Stilentscheidung, sondern eine technische Grenze.
- Text auf Bildschirmen. Alles, was im Bild geschrieben steht, wird Buchstabensalat. Wer eine Website oder eine App im Film zeigen will, braucht echte Filmeinspielungen.
- Anweisungen statt Beschreibungen. Der Satz, der Raum solle unaufgeräumt wirken, ergibt nichts. Ein Schreibtisch, ein Aktenschrank, gestapelte Kartons ergibt genau das Bild.
- Verneinungen. Was man ausschließen will, darf man gar nicht erst erwähnen. Wer keine Waffe schreibt, bekommt eine Waffe. Genau das ist uns in einer Folge passiert, die deshalb bis heute nicht für bezahlte Werbung taugt.
Die KI baut, was dasteht — nicht, was gemeint ist. Das ist die ganze Kunst daran.
Was die KI nicht abnimmt
Der Generator liefert einen Rohtake. Was danach kommt, dauert bei uns pro Folge länger als das Erzeugen. Der Ton wird gemessen, damit die Untertitel auf den Silben sitzen und nicht daneben. Das letzte Bild wird eingefroren und überblendet, damit der Abspann nicht hart hereinschlägt. Das Lachband läuft über den Schnitt hinaus weiter. Und am Ende steht der Hinweis auf die KI-Erzeugung im Bild.
Ein Teil bleibt reine Kopfarbeit: die Pointe. Kein Generator schreibt dir eine Folge, die funktioniert. Er dreht nur, was du dir ausgedacht hast — und macht dabei genau das, was dasteht.
Der Hinweis, den viele vergessen
Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung: Künstlich erzeugte Bild-, Ton- und Videoinhalte müssen als solche erkennbar sein. YouTube verlangt dieselbe Angabe beim Hochladen. Bei uns steht deshalb in jeder Folge der Satz „Komplett KI-generiert.“ im Abspann — sichtbar, nicht in der Videobeschreibung versteckt. Das kostet nichts und erspart eine unangenehme Diskussion.
Lohnt sich das für dich?
Wenn du gern schreibst, Geduld für Fehlversuche hast und den Schnitt selbst machen willst: unbedingt. Ein Abo kostet ungefähr so viel wie ein Abendessen zu zweit, und die erste eigene Szene hast du an einem Nachmittag. Fang mit einer feststehenden Kamera an, zwei Personen, ein Satz — nicht mit einer Verfolgungsjagd.
Wenn du aber einen Werbefilm brauchst und kein neues Hobby, rechnet sich das anders. Die elf Folgen haben uns Wochen gekostet, bevor die Regeln saßen. Diese Wochen musst du nicht noch einmal bezahlen: Wir machen Werbefilme — Idee, Figuren, Schnitt, Untertitel und Formate für LinkedIn und Instagram.
Selbst ausprobieren: Higgsfield ansehen(Werbung). Oder erst einmal schauen, was dabei herauskommt — alle Filme laufen im CAZ Kino.
Software + Hardware aus einer Hand
Wir bauen die Einspieler, die im Bild laufen - und liefern über unseren Partner Servus Medientechnik die komplette Set-Technik dazu: Monitore, Touchscreens, Displays, LED-Walls und Requisiten-Geräte. In diesem Umfang bekommst du beides bei kaum einem Zweiten.
Bastian Portes
Gründer & CEO, CAZ Labs
Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.