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Was kostet ein KI-Werbefilm? Ehrliche Zahlen aus über 20 eigenen Filmen

27. September 20266 Min. Lesezeit

Wer nach KI-Werbefilmen sucht, landet schnell bei zwei Extremen: Werkzeuge, die einen Spot für ein paar Euro im Monat versprechen, und Agenturen, die dieselben Preise aufrufen wie für einen Dreh mit Kamerateam. Beides stimmt nicht ganz. Wir haben inzwischen über 20 Filme mit KI gemacht - siebzehn Folgen unserer Sitcom Gary & Linda, den Wunschfresser, die Kuh in der Wüste und Spots für Kunden. Hier steht, wofür das Geld tatsächlich draufgeht.

Die Rechenleistung ist der kleinste Posten

Ein Take in Full HD kostet bei den aktuellen Videomodellen Cent- bis niedrige Eurobeträge. Selbst mit vielen Fehlversuchen bleibt die reine Rechenleistung für einen 30-Sekunden-Spot meist im zweistelligen Eurobereich. Wer nur darauf schaut, hält KI-Werbefilme für fast kostenlos - und wundert sich dann, warum das eigene Ergebnis nach Plastik aussieht.

Bezahlt wird die Idee und die Auswahl

  • **Die Idee.** Ein Spot ohne Pointe ist ein teurer Bildschirmschoner. Den einen Satz zu finden, der hängen bleibt, ist die meiste Denkarbeit - und die nimmt keine KI ab.
  • **Das Drehbuch auf die Sekunde.** Wann fällt der Satz, wo sitzt die Pause, wann wird geschnitten. Ohne diese Taktung macht das Modell alles gleichzeitig.
  • **Die Auswahl.** Jede Einstellung wird mehrfach erzeugt, bis Gesicht, Timing und Sprache sitzen. Wer den ersten brauchbaren Take nimmt, bekommt den typischen KI-Look.
  • **Schnitt, Ton, Untertitel.** Logo und Texte setzen wir im Schnitt darüber, weil KI-Schrift im Bild unzuverlässig ist. Dazu drei Formate für Website, LinkedIn und Reels.
  • **Die Kennzeichnung.** Seit dem 2. August 2026 verlangt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung, dass KI-erzeugte Videos erkennbar sind. Bei uns steht das sichtbar im Abspann.

Was ein KI-Werbefilm bei uns kostet

Ein Spot von zehn bis zwanzig Sekunden liegt bei uns üblicherweise im niedrigen vierstelligen Bereich - mit allem, was oben steht. Eine Reihe mit wiederkehrenden Figuren wird ab der zweiten Folge deutlich günstiger, weil Figuren, Set und Abspann schon stehen. Genau da spielt KI ihre größte Stärke aus: Dieselben Figuren über viele Folgen gleich zu halten, macht einen klassischen Dreh teuer. Mit KI ist es der Normalfall.

Die Werkzeuge sind für alle da. Der Unterschied liegt in der Idee, im Timing und in den hundert kleinen Entscheidungen dazwischen.

Wann ein klassischer Dreh besser ist

Wenn der Kern des Films echte Menschen sind - euer Team, euer Chef, eure Kundschaft - oder euer echter Laden, eure echte Halle. Echte Gesichter trifft KI nicht zuverlässig, und ein Fastähnlich ist schlechter als gar nichts. Oft ist die beste Lösung eine Mischung: die eine echte Einstellung mit dem Handy gedreht, der Rest erzeugt. Und wenn das nicht reicht, sagen wir das vor dem Angebot und nicht nach der Rechnung.

Ihr wollt wissen, was euer Spot kostet? Schreibt uns den einen Satz, der hängen bleiben soll: hallo@caz.de. Ihr bekommt eine Zahl, keine Spanne.

Software + Hardware aus einer Hand

Wir bauen die Einspieler, die im Bild laufen - und liefern über unseren Partner Servus Medientechnik die komplette Set-Technik dazu: Monitore, Touchscreens, Displays, LED-Walls und Requisiten-Geräte. In diesem Umfang bekommst du beides bei kaum einem Zweiten.

Bastian Portes

Bastian Portes

Gründer & CEO, CAZ Labs

Unternehmer, der codet - und Krimis schreibt.

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