DSGVO-konforme KI für die öffentliche Verwaltung
Datensouveränität, EU AI Act, BDSG — alles erfüllt. Wir bauen KI-Systeme für Behörden die komplett auf deutschen Servern laufen. Mit Open-Source-Modellen, auditierbar und rechtssicher.
Von der Frage zur richtigen Fundstelle.
So kann ein Bürgerassistent unterstützen: Quellen finden, verständlich erklären und bei offenen Fragen an die zuständige Stelle verweisen.
Wo finde ich das passende Formular?
Was wir für Behörden bauen
Sachbearbeiter-Assistent
Durchsucht Fachgesetze, Dienstanweisungen und Rechtsprechung in Sekunden. Gibt Antworten mit Quellenangabe — Sachbearbeiter behalten die Kontrolle und sparen Recherchezeit.
Dokumentenverarbeitung
Anträge klassifizieren, Formulare extrahieren, Daten strukturieren. Die KI liest Rechnungen, Verträge und Bescheide — schneller und präziser als manuelle Bearbeitung.
Bürger-Chatbot
Beantwortet Standardfragen 24/7: Öffnungszeiten, Anträge, Zuständigkeiten. Entlastet die Telefonzentrale und das Bürgerbüro — ohne dass Daten das Rathaus verlassen.
Akten- & Protokollzusammenfassung
Sitzungsprotokolle, lange Vorgänge und umfangreiche Akten in Sekunden zusammenfassen. Mit Quellenverweis auf die relevanten Passagen für die Nachprüfung.
So läuft die Umsetzung
Workshop & Analyse
Wir analysieren eure Prozesse, identifizieren Use Cases mit dem größten Impact und bewerten die rechtlichen Rahmenbedingungen. Output: priorisierte Roadmap.
Pilot-Projekt
In 8-12 Wochen bauen wir ein erstes System mit klar definiertem Umfang. Typisch: ein konkreter Use Case, messbare Ergebnisse, volle Dokumentation.
Rollout & Betrieb
Skalierung auf weitere Abteilungen oder Anwendungsfälle. Wir übernehmen Monitoring, Updates und Schulung — oder geben das Know-how an euer Team weiter.
Das Problem: Standard-KI darf nicht ins Amt
ChatGPT, Gemini, Claude — die bekannten KI-Tools verarbeiten Daten in den USA. Für Behörden ist das aus DSGVO-Sicht tabu. Gleichzeitig steigt der Druck: Fachkräftemangel, OZG, EU AI Act. Die Lösung: KI die ausschließlich auf deutschen Servern läuft, mit Open-Source-Modellen und voller Auditierbarkeit.
Was KI in einer Verwaltung heute wirklich leistet
Keine Zukunftsmusik, sondern Anwendungsfälle, die in Rathäusern und Landratsämtern bereits laufen - und was sie jeweils voraussetzen.
Vergabeunterlagen prüfen
Die KI liest Angebote und Leistungsverzeichnisse, prüft die Vollständigkeit gegen die Eignungskriterien, markiert Abweichungen und erstellt eine tabellarische Vorauswertung der Bieter. Die Wertung bleibt bei der Vergabestelle - die Durchsicht dauert Stunden statt Tage. Voraussetzung: Die Dokumente bleiben im Haus, also On-Premise oder EU-Cloud.
Aktenrecherche mit Fundstelle
Sachbearbeiter fragen in normaler Sprache nach Vorgängen, Satzungen oder Dienstanweisungen und bekommen die Antwort mit Verweis auf das Dokument und die Seite. Technisch ist das ein RAG-System: Das Modell darf nur aus euren Unterlagen antworten und erfindet nichts dazu.
Bürgeranfragen vorsortieren
Eingehende E-Mails und Formulare werden nach Anliegen, Zuständigkeit und Dringlichkeit einsortiert, Standardfälle bekommen gleich einen Antwortentwurf. Aus dem Posteingang wird eine Aufgabenliste - und der Bürger wartet nicht mehr drei Wochen auf „wir leiten das weiter".
Bescheide und Schreiben vorformulieren
Aus Aktenlage und euren Textbausteinen entsteht ein Entwurf in der richtigen Tonlage, samt Rechtsgrundlage. Freigabe und Verantwortung bleiben beim Sachbearbeiter - das ist auch nach EU AI Act der Punkt, der über die Risikoklasse entscheidet.
Sitzungen und Protokolle
Aus Aufzeichnungen von Rats- und Ausschusssitzungen werden Protokollentwürfe mit Beschlussliste und offenen Punkten. Die Transkription läuft lokal, nichts davon geht an einen externen Dienst.
Mit kommun.ai betreiben wir selbst einen KI-Bürgerassistenten für Kommunen - EU-gehostet, mehrsprachig, mit Dialektverständnis. Deshalb wissen wir, wo im Verwaltungsalltag die Hürden liegen: selten im Modell, fast immer bei Datenqualität, Rechteverwaltung und der Akzeptanz im Team.
Drei Betriebsmodelle - und wann welches passt
On-Premise im eigenen Rechenzentrum
Maximale Kontrolle, höchster Aufwand. Sinnvoll, wenn ihr Personendaten aus Sozial-, Jugend- oder Ordnungsamt verarbeitet und ohnehin eigene Server betreibt. Braucht GPU-Hardware und jemanden, der sie pflegt.
Beim kommunalen IT-Dienstleister
Der Mittelweg für die meisten Kommunen: Betrieb bei AKDB, Komm.ONE, KDO und Co., die ohnehin eure Fachverfahren hosten. Vertraglich sauber, IT-Grundschutz vorhanden, kein zusätzlicher Auftragsverarbeiter.
Souveräne EU-Cloud
Schnellster Start, gute Skalierung. STACKIT, IONOS oder Open Telekom Cloud mit C5-Testat und Verarbeitung ausschließlich in der EU. Für Pilotprojekte meist der pragmatische Weg - und später in eines der beiden anderen Modelle überführbar.
Rechtlich wasserdicht
Unsere Lösungen erfüllen alle relevanten Compliance-Anforderungen — geprüft und dokumentiert.
- DSGVO — Datenverarbeitung ausschließlich in der EU, keine Drittstaatentransfers
- BDSG — Bundesdatenschutzgesetz und Fachgesetze
- EU AI Act — Transparenz, Risikoklassifizierung, Dokumentation
- IT-Grundschutz — kompatibel zu BSI-Standards, Audit-Logs
- BITV 2.0 — Barrierefreiheit in allen Oberflächen
Technologie-Stack für Souveränität
Wir setzen ausschließlich auf Open-Source-Modelle und europäische Infrastruktur. Keine Abhängigkeiten von US-Anbietern.
Modelle: Llama 3, Mistral, Teuken-7B (deutsches Modell), Mixtral
Hosting: STACKIT (Schwarz Gruppe), plusserver, Open Telekom Cloud, Hetzner, oder On-Premise
Infrastruktur: Kubernetes, Vektor-Datenbanken (Qdrant, Weaviate) — komplett on-premise
Häufig gestellte Fragen
KI ins Amt bringen — rechtssicher
Wir beraten unverbindlich zu euren Use Cases und zeigen euch konkret, was machbar ist. Inklusive einer ersten Einschätzung zu Kosten und Zeitrahmen.
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